…auszugsweise aus

…dieser Name wird der Schwere der Erkrankung nicht gerecht. Es handelt sich um eine chronische Mattigkeit, Kraftlosigkeit mit hochgradiger Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die geringsten Tätigkeiten, z.B. im Haushalt, werden schon zum Problem, da die Betroffenen einfach nicht mehr können. Sie empfinden es als Grippe, chronischen Infekt oder wie ein chronische Vergiftung. Sie müssen schlafen, schlafen, schlafen…, der Schlaf ist jedoch nicht erholsam.

CFS ist die schwerste Verlaufsform der sekundären Mitochondriopathie. Betroffene zeigen das gesamte Spektrum der andernorts beschriebenen Mitochondriopathie-Syndrome in voller Ausprägung bis hin zu totaler Erschöpfung und Schlappheit, tagelanger Bettlägerigkeit, grippeähnlichen Symptomen mit Frieren bis zum Schüttelfrost oder Fieber, Unverträglichkeiten vieler Lebensmittel (incl. Laktose-, Gluten-, Weizen-, Fructose-, Histaminintoleranzen bzw. allen denkbaren Allergien.

Es gibt unterschiedliche Verlaufsformen: Das CFS kann sich schleichend seit Kindheit immer stärker entwickeln oder im Erwachsenenalter innerhalb weniger Wochen, Tage, mitunter plötzlich (fast über Nacht) auftreten.

Auslöser können Stress, ein Infekt, eine Impfung oder Desensibilisierung oder auch eine chemische oder energetische Belastung sein (z.B. eine Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes, Spaziergang auf einem frisch gespritzten Feld, Einzug in ein mit vielen Giften frisch renoviertes Haus…)

Schon das Unverständnis von Partner oder Familie für die Schwäche des Betroffenen kann das Krankheitsgeschehen deutlich verstärken.

Das CFS wird auch als Myalgische Encephalopathie (ME) bezeichnet, was soviel heißt wie „krankhafte Veränderung des Gehirns mit Muskelschmerzen“. Diese Bezeichnung ist treffend, denn das Gehirn leidet schwer unter dem Energiemangel und die Muskeln sind schwer und äusserst schwach. Untersuchungen des Gehirns zeigen Bildern mit vergrößerten Hirnkammern sowie Veränderungen und Abbau der weißen Hirnsubstanz, letzteres im Verlauf der Erkrankung zunehmend, auch ließen sich häufig kleine Hirninfarkte feststellen sowie eine schlechte Versorgung des Hirns mit Glucose.

CFS-Patienten stehen unter Sympathikus-Dauerstress. Schon allein der gestörte Nachtschlaf steigert die Sympathikus-Aktivität tagsüber. Dies wird noch durch die fast ständige Unterzuckerung verstärkt. Kleinste Bagatellanlässe können die Energiesituation der Kranken sofort verschlechtern.

Wenn psychologische Beruhigungstechniken die Situation etwas verbessern können, heisst dies noch lange nicht, dass CFS (und FMS auch nicht) eine psychosomatische Erkrankung ist. Vertreter der Psychiatrie meinen, dass „somatische Defizite“ selten nachweisbar seien. Sicher, wenn man nicht an den richtigen Stellen sucht…

Im Kindesalter offenbart sich CFS als Entwicklungsstörung, beim Erwachsenen entwickelt sich hieraus eine neurodegenerative Erkrankung, falls nicht gegengesteuert wird. Klinisch treten nicht nur Störungen der Gehirnleistungen auf, sondern auch Epilepsie, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, ALS, ADS, ADHS, Migräne u.a.

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