Die (R)evolution der Medizin des 21. Jahrhunderts

Dr. med. Lothar Hollerbach

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten entdeckt und entwickelt eine kleine Gruppe von fortschrittlichen Wissenschaftlern (Quantenphysikern) revolutionäre Visionen. Sie stoßen neue Türen in Bereiche der Wissenschaften auf, die zuvor nie geöffnet wurden.

Immer wenn das menschliche Bewusstsein sich höher entwickelt, treten neue, revolutionäre Erkenntnisse auf. Die Evolution des Bewusstseins führt zu neuen Sichtweisen des bereits Existierenden und erschafft durch die eigenen Bewusstseinselemente das Neue.

Die Evolution der Medizin verläuft zweigeteilt: Die konventionelle „Wissenschaftsmedizin“ blieb auf dem Erkenntnisstand des 19. Jahrhunderts stehen, während hingegen die Energie- und Informationsmedizin durch die neuen Entdeckungen der Naturwissenschaften im Nachhinein geradezu bestätigt wurde und die Forschungsergebnisse des 21. Jahrhunderts schnell umsetzte.

Wie ist es dennoch möglich, dass die Dominanz der konventionellen Medizin bis heute so groß ist? Warum setzen sich die neuen Forschungsergebnisse der Naturwissenschaften in der Medizin nicht schneller durch? Warum sind die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, die an den Schulen und Universitäten vermittelt werden, nicht auf dem neuesten Stand der Physik?

Antworten auf diese Fragen und Anregungen für die Evolution der Medizin versuche ich mit diesem zweiteiligen Artikel zu vermitteln. Im ersten Teil möchte ich den Wandel der Physik von der Objektivität zur Subjektivität und die Konsequenzen für die Medizin aufzeigen; im zweiten Teil Einblicke in die neuesten Erkenntnisse der Quanten- und Bewusstseinsphysik, der kreativen Realität, geben.

Klassische Physik – die Welt der mechanischen Objektivität

Die Entwicklung der abendländischen Medizin und Naturwissenschaft wurde lange die Fesseln der kirchlichen Dogmata behindert.

Erst die Trennung von Geist und Materie durch Rene Descartes (1596-1650) im Jahre 1641 ermöglichte es, den Geist den Religionen zu überlassen und die materielle Welt der naturwissenschaftlichen Forschung zu öffnen. Dies ergab für die damalige Medizin die Möglichkeit, endlich die messbaren und sichtbaren Details des menschlichen Körpers zu erforschen (Roger Bacon (1214-1292) „der Mensch ist eine berechenbare Maschine“.

Mit der Trennung von Geist und Materie wurde die Grundlage einer dualen Welt, dem materiellen Dualismus gelegt. Von den Naturwissenschaften wird nur die wahrnehmbare Realität der sichtbaren, physischen Welt anerkannt, hingegen die unsichtbare, metaphysische Welt, da der Religion zugehörig, abgelehnt. Diese Ablehnung setzt sich bis in die Neuzeit fort.

Mit dem Erscheinen von Isaac Newtons (1642-1727) bahnbrechendem Werk „Philosophiae Naturalismus principia Mathematica“ im Jahre 1687 verfestigte sich der materielle Realismus als die Betrachtungsweise der physischen Welt. Das Universum wird als ein mechanisches Räderwerk gesehen, dessen kleinste Bestandteile in allen Einzelheiten zu erforschen sind, um dadurch zu finden, was die Welt im Innersten zusammen hält.

Die Medizin folgte den neuen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen der Physik. Sie übernahm die Grundsätze der Newton`schen klassischen Physik als ihre Grundlage:

  • Welt der Getrenntheit und Objektivität,
  • Welt der Lokalität
  • Welt der „Legobausteine“
  • Welt der Räderwerkmaschine
  • Welt des kausalen Determinismus
  • Welt der Absolutheit von Zeit und Raum

Nach diesen Gesetzen ist es selbstverständlich, dass z.B. ein Stuhl mit Rollen, ein Räderwerk, in einen Raum einer definierten Größe mit einem bestimmten Zeitaufwand gebracht werden kann. Raum und Zeit sind objektiv getrennt vom Beobachter und absolut messbare Größen. Das Räderwerk dieses Stuhles besteht aus vielen „Legobausteinen“ und steht nun im Raum. Das ist seine Lokalität, die von keinem anderen Stuhl besteht werden kann. Erhält der Stuhl einen Stoß, so ist nach kausalem Determinismus, ähnlich einer Billardkugel, seine Fortbewegungsrichtung nach mathematischen Formeln exakt berechenbar und vorhersagbar.

Das bedeutet für die Medizin, dass der Mensch wie eine gut geölte, leblose Maschine , ähnlich einem Räderwerk, getrennt von der Aussenwelt, objektiv erforschter ist. Die Objektzivität bedeutet, dasss alles am Menschen völlig unbeeinflussbar sei von einem Beobachter (Arzt, Forscher, sonstiges Wesen…) von lassen gemessen und therapiert werden kann.

Der Kosmos wie der Mensch seien also ein berechenbares Uhrwerk, das nach Belieben auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt werden kann. Die Grundzüge der klassischen Physik zu kennen ist deshalb von großer Wichtigkeit, da die Wissenschaftsmedizin bis zu heutigen Tage immer noch an diesem Menschenbild als Grundlage für die Ausbildung von Ärzten und Heilpraktikern festhält.

Die heutige Wissenschaft-Medizin reduziert den Menschen auf seine Organe, seine Zellen und Moleküle: eben alles Physische, materielle Bestandteile des Räderwerk Mensch

Dr. med. Lothar Hollerbach

dieser Reduktionismus in der Medizin bedeutet:

  • menschliche Erkrankungen werden akribisch bis in die kleinsten messbaren Details diagnostiziert
  • Krankheits-SYMPTOME werden als Ursache der Erkrankung dargestellt
  • Therapien der Krankheits-SYMPTOME werden als wissenschaftliche „Kausal“-behandlung zur Leitlinie erhoben.

In der Mechanikerwerkstatt der konventionellen Medizin gilt dies als wissenschaftlicher Gold-Standard.

Dass allerdings moderne Physiker heute das ganz anders sehen können, kann an dieser Stelle einfach nicht verschwiegen werden. So schreibt der Quantenphysiker Amit Goswami in „Bewusstes Universum“ (2007): Die Vorstellung, dass alle dinge aus Atomen bestehen, ist eine unbewiesene Hypothese. Es gibt keinen unmittelbaren Beweis, dass dies tatsächlich zutrifft.

„Viele Physiker vermuten, dass mit dem materiellen Realismus etwas nicht stimmen kann.“

Amit Goswami

Was ist alles nicht stimmig im materiellen Realismus:

Die Auswirkungen des Reduktionismus auf Arzt und Patient sind alles andere als menschenfreundlich:

  • der kranke Mensch wird auf technische Messergebnisse reduziert
  • der kranke Mensch wird auf die Diagnose seines Symptoms reduziert
  • die Diagnose wird auf eine ICD10-Nummer reduziert
  • das Arzthonorar wird auf eine Pauschale reduziert
  • dem „freien“ Arzt werden Therapiemöglichkeiten reduziert
  • die Heilung wird auf Krankheitsverwaltung reduziert
  • der wissenschaftliche Standard wird durch Tier-und Menschenversuch als „gesichertes Wissen“ bedründet, und die Statistik wird zum „Goldstandard“ des klassischen Forschungsdesigns. Der doppelblinde und randomisierte Versuch soll das gesicherte Wissen bewahrheiten
  • der materialistische Realismus und die mechanisierte Medizin reduzieren die nicht zu verleugnende SEELE die Gefühls-, Mental- (Geist) und Kausalebene auf das Ergebnis auf das Ergebnis von Hormonen auf das von Neurotransmittern an neuronalen Synapsen. Der Wille sei das Produkt von Nervenverschaltungen.
  • DER MENSCH, EIN MECHANISCHER AUTOMAT, WIRD MIT HILFE DER MECHANIK REPARIERT

Die Relativitätstheorie – Die Welt der Relativität

Mit Albert Einstein eröffneten sich neue Perspektiven in der Physik. In seiner speziellen Relativitätstheorie 1905 und seiner allgemeinen Relativitätstheorie 1915 beweist er, dass das Ergebnis einer Messung relativ von dem Bewegungszustand des Beobachters abhängig ist. hat

Noch heute stehen wir vor dem Problem, dass eine Atomuhr im Weltraum zeitliche Differenzen zu einer vergleichbaren Uhr auf der Erdoberfläche aufweist. Das bedeutet: die Zeit ist eine relative Größe und abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters. Zur Relativität der Zeit schreib Albert Einstein 1955: „die Scheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat für uns Wissenschaftler nur die Bedeutung einer, wenn auch hartnäckigen Illusion“

Die Kluft zwischen den weiteren Entwicklungen der Physik und den weiteren Fortschritten der wissenschaftlichen Medizin weitet sich bis zu heutigen Tag aus.

Die Wissenschaftsmedizin vollzieht den Wandel dieser naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse nicht mehr.

Die Wissenschaft-Medizin bleibt bei der Mechanik stehen, wo doch schon „die Relativitätstheorie von Albert Einstein die klassische Physik an den Abgrund führt“ (Ch. von Bayer, das ultimative Universum), 2005).

Die Quantenphysik – Die Welt der Subjektivität und Information

Mit der Entdeckung der Quanten 1900 durch Max Planck, der die diskontinuierliche Energieabstrahlung erhitzter schwarzer Körper untersuchte, beginnt eine neue, revolutionäre Entwicklung der Physik: die Quantenphysik. Eine Physik der Beziehungen und Informationen, die sich mit Erforschung der kleinsten damals bekannten Partikel der Materie, den Atomen, beschäftigte. Die Atome wurden zu dieser Zeit für die kleinsten Bausteine der Materie gehalten.

Die Forschungsergebnisse dieser atomaren und später subatomaren Bereiche ergeben sehr skurrile Gesetzmäßigkeiten. Sie stehen in absolutem Gegensatz zu den Alltagserfahrungen. Die Gesetze der Quantenphysik, die Werner Heisenberg, Niels Bohr und Erwin Schrödinger u.a.in der Kopenhagener Deutung 1927 formulierten, widersprachen den Erkenntnissen der mechanischen, klassischen Physik vollkommen:

  • Unschärferelation
  • Quantenverschränkung
  • Beobachtereffekt
  • Superposition
  • Nicht-Lokalität

Die Unschärferelation

Im subatomaren Bereich können wir von einem x-beliebigen Objekt niemals alle bInformationen vollständig erhalten, so Anton Zellinger in „Einsteins Spuk“ (2005). Wir haben immer das Problem der unscharfen Bestimmung.

Von einem Elektron können entweder der Ort oder die Geschwindigkeit bestimmte werden, niemals beides gleichzeitig (Heisenberg`sche Unschärferelation). Ein Elektron befindet sich wie auf einer Kugelschale um einen Atomkern herum überall gleichzeitig, wie verschmiert auf der Schale, so die Erklärung von Hans Peter Dürr, einem Schüler Heisenbergs. Oder Louis-Victor de Broglie: Ein Elektron ist ein Wellenpaket mit Unschärfe, Materie hat Wellennatur.

Was bedeutet die Unschärferelation für die Medizin?

Medizinische Untersuchungen mit Messgeräten können niemals vollständig alle Informationen erfassen. Es können immer nur Teilaspekte des ganzen erfasst werden. Für den Alltagsgebrauch allerdings keine Konsequenzen, da die Fehlerquote vernachlässigbar ist.

Die Quantenverschränkung

Alle Quantenobjekte (Elektronen, Photonen, Neutronen, Protonen, Elementarteilchen usw.) die jemals Masse- oder Energiekontakt hatten, sind quantenverschränkt. John Archibald Wheeler drückt das so aus: „Alles, aber auch Alles ist mit Allem verbunden“.

Verschränkte Objekte haben die Eigenschaft, dass sie Information ohne zeitlichen Verzug, d.h. instantan, unendlich schnell übernehmen.

Was bedeutet die Quantenverschränkung für die Medizin?

Alles, aber auch alles ist im menschlichen Organismus quantenverschränkt. Alle Körperzellen kommunizieren in unendlicher Geschwindigkeit miteinander. Die Medizin müsste bei jedem diagnostischen und therapeutischen Handeln stets die Quantenverschränkung berücksichtigen: Die Informationen eines jeden Gedankens und eines jeden Gefühls sind in jeder Körperzelle instantan im Moment des Entstehens präsent und wirksam.

Dieser Informationsaustausch funktioniert nicht nur innerhalb des menschlichen Körpers, sondern auch zwischen Arzt und Patient, zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen und technisch-medizinischen Geräten.

Unabhängig von Zeit und Raum sind alle Wesen auf dem Planeten Erde und im gesamten Universum miteinander quantenverschränkt, wenn sie jemals Masse- oder Energiekontakt mit einem einzigen Bestandteil eines anderen Wesens hatten. Alle Wesen können daher instantan miteinander kommunizieren.

inwieweit diese instantane Kommunikation von geschulten Menschen bewusst wahrgenommen werden kann, sei hier als Frage aufgeworfen und in der Fortsetzung dieses Artikels näher erläutert.

Der Beobachtereffekt

Ein subatomares Teilchen kollabiert durch eine Beobachter-Messung und wird von einem reinen Potential zu einem „Wirks“. Eine Wahrscheinlichkeitswolke verwandelt sich in etwas Festes und Messbares und wird zu einem „Passierchen“.

Erst die Beobachtung, die direkte Beteiligung des Bewusstsein, lässt ein Potential manifeste Wirklichkeit werden.

Was bedeutet der Beobachtereffekt für die Medizin?

Es gibt keine objektive Beobachtermessung, sondern nur eine subjektive Beobachter-Wahrnehmung eines Phänomens, die dann zur Grundlage einer Hypothese, Diagnose und Therapie führt. Der Beobachtereffekt erlaubt in der Medizin nur subjektive Wahrnehmungen.

Die Superposition

Die Superposition stellt einen unentschiedenen Zustand, einen Zustand quasi vor dem Staus nascendi, dar. Erst durch den Beobachtereffekt wird ein Elementarteilchenaus einem reinen Wahrscheinlichkeitspotential zu einem manifesten „Wirks“, d.h. im Moment der Messung eines Elektrons lokalisiert es sich an dem Messpunkt aus seiner Potential- oder Wahrscheinlichkeitswolke zu einem Objekt mit Eigenschaften eines Elektrons und wird zu einem „Passierchen“. Es passiert als ein „Passierchen“ die Messschranke und erzeugt als ein „Wirks“ eine Wirkung, die einen Impuls am Detektor auslöst.

Was bedeutet die Superposition für die Medizin?

Der subjektive Gedanke eines Arztes und/oder eines Patienten lässt eine Superposition kollabieren und damit manifest werden. Die so erzeugte mögliche Wirklichkeit bestimmt den weiteren Verlauf der Behandlung.

Die Nicht-Lokalität

Darunter versteht die Physik das Phänomen, dass ein Atom oder ein subatomares Teilchen nicht nur an einem Ort, sondern an mehreren Orten gleichzeitig sein kann.

Was bedeutet die Nicht-Lokalität für die Medizin?

In der dreidimensionalen Existenz unseres physischen Körpers ist dies schwer vorstellbar. Jeder Mensch ist ein seelisches und geistiges Wesen und befindet sich gleichzeitig über die Grenzen seiner physischen Existenz hinaus in höheren Dimensionen. Hierbei kann er sich bewusst an mehrere Orte gleichzeitig begeben, und Dinge erleben, die auf der physischen, materiellen Ebene nicht möglich sind. Er kann an diesem Ort Informationen aufnehmen, die er in der dreidimensionalen Welt der Existenzen nicht findet. Dieses Phänomen schildern z.B. Carlos Castaneda oder Indigo-Kinder, aber auch spirituell geschulte Menschen, die über ein erweitertes Bewusstsein verfügen.

Da der Mensch, bewusst oder unbewusst, gleichzeitig in verschiedenen Dimensionen der kosmischen Schöpfung präsent ist, kann er auch in verschiedenen Dimensionen seines Seins behandelt werden.

Die Phänomene der Quantenphysik entziehen sich weitestgehend den täglichen Sinneswahrnehmungen.

Sie sind nur durch das bewusste Denken und durch ihre Wirkung erfassbar. Für einen ungeschulten, unbewussten Menschen sind die Phänomene überhaupt nicht überprüf- und nachvollziehbar. In den Schulen und an Universitäten werden im Fach Medizin mit wenigen Ausnahmen keine Konzepte vermittelt, die es erlauben, mit geschultem Denken und Wahrnehmen über den dreidimensionalen Raum hinauszugehen. Nur durch eine entsprechende Schulung kann der menschliche Geist angeleitet werden, die materielle Realität zu durchschauen. Die allermeisten Menschen glauben immer noch an das, was sie sehen. Daher sind die Akzeptanz und das Wissen um die Quantenphysik in der Allgemeinheit gering.

Welche Bewusstseinsebenen benutzt die Medizin?

Die konventionelle Medizin Bevorzugt die Ratio des Intellekts. Ein Denken der kausalen Verknüpfung und des Determinismus: Wo es weh tut, muss die Ursache der Erkrankung sein, die den Krankheitsverlauf bestimmt – „Da-Wo-Medizin“.

Die Kreativ-Medizin benutzt Intellekt, Imagination, Inspiration und Intuition. Sie weiß, wo die Lampe brennt, ist nicht (immer) der Schalter – „Da-Wo-Nicht-Medizin“. Sie erkennt, dass der Mensch eine aus dem Kosmos gebildete Ganzheit göttlich-geistiger informationen ist.

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